Gender
– Mein Selbstbild als Frau, Selbstverstehen und Identitätsstärkung
Wir, die 5D haben an einem Genderprojekt der Organisation FEM
teilgenommen. Drei Mal sind wir in die Ignaz-Semmelweisklinik
gefahren um uns dort dem Thema „Mädchen und Frauenrollen“
zu widmen. „Essstörungen“ gehörte auch
zu diesem Programm, wurde jedoch nie behandelt. Wir waren relativ
enttäuscht und unzufrieden.
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1.Tag, Montag 4. April
Zu Beginn mussten wir uns drei Gegenstände aus einem
Sammelsurium von kleinen Spielsachen aussuchen. Sie mussten
unser jetziges Gefühl, das Thema und die Tatsache, dass
wir uns drei Mal treffen, beschreiben.
Dann haben wir zuerst mit unserem Nachbarn gesprochen und es
dann in der großen Runde erzählt.
Danach haben wir Themen gesammelt, die wir in unserem Projekt
behandeln wollten. Bei dieser Auswahl kamen die Themen Schönheitsideal
und Berufsorientierung heraus. Das Thema Schönheitsideal
hatte mit Abstand die meisten Stimmen. Also bestand der letzte
Teil der Stunde daraus, ein Bild von unserer Vorstellung eines
Schönheitsideales zu zeichnen, welches wir dann wieder
besprochen haben.
2. Tag, Dienstag 12. April
Anfangs haben wir den letzten Projekttag besprochen und
anschließend Postkarten ausgewählt, die unsere Gefühle
dazu beschreiben.
Als nächstes hatten wir wieder mal eine Diskussion über
Schönheitsideale und über die Zufriedenheit oder Unzufriedenheit
mit dem eigenen Körper.
Dann kam mit Abstand der beste Teil des Projekts, wir unternahmen
unsere Traumreise, wie ihr sie vielleicht selber am Lebensfreudeprojekttag
erleben konntet.
Es war ein bisschen problematisch, da sich alle 29 Personen
auf den Boden des kleinen Raumes quetschen mussten. Aber toll
wie sie ist, schaffte die 5d das.
Dann begann eine entspannende Traumreise an einen Ort, den wir
uns schon immer gewünscht hatten, was wir am Schluss wieder
mit der beliebten Postkartenauswahl der Gruppe vorstellten.
3. und letzter Tag, Freitag 22. April
Den letzten Tag, den wir in der Semmelweißklinik
verbrachten, haben wir zur Freude der ganzen Klasse mit Ausdrücken
der Gefühle und Erwartungen des Tages in Postkarten begonnen.
Dann begann ein großer Teil des Projekts für den
wir lange Vorbereitungszeit benötigten. Für jeden
Teilnehmer, wir waren 29, wurden je 50 kleine Kärtchen
zugeschnitten. Schließlich mussten wir zu jeder unserer
Mitschülerinnen, egal wie gern wir sie mochten, zwei positive
Eigenschaften aufschreiben.
Diese mussten wir dann auf ein Plakat mit unserem Namen kleben.
So durften wir dann nach einer weiteren Postkartenrunde mit
einem Plakat voller positiver Eigenschaften nach Hause gehen.
Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie ohne Postkarten,
noch Heute.