Kennenlerntage 5c in Stadtschlaining

Die SchülerInnen der 5c verbrachten mit ihrem Klassenvorstand Prof. Wolfgang Kilzer (Deutsch/Italienisch/KMB) und Frau Prof. Nicole Lanegger (Klassenvorstand-Stellvertreterin, Bewegung und Sport) 3 Projekttage (16.-18.9.2015) in Stadtschlaining im Burgenland.

Die Projekttage wurden inhaltlich vom ÖSFK, dem Österreichischen Studienzentrum für Frieden und Konfliktforschung, Abteilung für Friedenspädagogik und schulisches Konfliktmanagement, Projektleitung Frau Daniela Dadieu-Ebenbauer begleitet.

Im Rahmen dieser Projekttage wurde den SchülerInnen altersadäquat ein Zugang zu ihren eigenen Gefühlen, zu den Themen Konflikt, gewaltfreie Konfliktlösung und Frieden vermittelt.

Motto: Ein „guter“ Umgang mit Konflikten für ein noch besseres Miteinander.
Konfliktkompetenz und Konfliktfähigkeit mit sich und anderen erleben. Interaktive Übungen und effektive Methoden, u.a. im Umgang mit Gewalt Mobbing, Gender … / Weg von Aggressionen hin zu sozialem Verhalten / wertschätzende Kommunikation / eigene Grenzen durch erlebnispädagogische Übungen in der Natur erfahren und reflektieren / Selbst- und Fremdwahrnehmung aktivieren sowie kooperatives Verhalten erlernen / Teamfähigkeit der Gruppe stärken.

Rückmeldungen der SchülerInnen zu den Kennenlerntagen


Die Location war meiner Meinung nach sehr gut gewählt, denn ich finde, dass die Burg in Burgenland spannend war und eine schöne Arbeitsatmosphäre hatte. Meine Klassenkameraden haben sich als lustige und unterhaltsame Zeitgefährten entpuppt und deswegen bin ich froh, an den Kennenlerntagen teilgenommen zu haben. Max


Die spielerischen Übungen waren wirklich gut ausgewählt, da wir so gut wie immer ein gemeinsames Ziel hatten, welches wir nur mit guter Teamfähigkeit und viel Motivation erreichen konnten. Die Referentinnen haben sehr professionell gearbeitet und waren sehr geduldig, wenn die Klasse etwas unruhig war. Laura


Ich fand es sehr cool. Dass die Module in einer Burg stattfanden und dass wir auch gleich zu Beginn der 3 Tage eine Führung durch das Friedensmuseum hatten. Ich finde, die Kennenlerntage haben uns als Klasse sehr geholfen, aber auch mir selbst, weil ich jetzt genauer weiß, was ich wirklich will – und auch, was ich nicht erleben will in der Klasse. Marie


Ich persönlich lernte neue interessante Themenbereiche, wie das Eisberg-Modell, gewaltfreie Kommunikation nach Rosenberg in vier Schritten (Beobachtung, Gefühl, Bedürfnis, Bitte) und wie man im Fall von Mobbing handeln kann. Daniela Ebenbauer sprach mich von den Referentinnen am meisten an, da sie viel Erfahrung in die Runde brachte. Sanna


Die Unterbringung im Hotel Burg Schlaining war für Schüler fast luxuriös mit großem Fitnessraum und Billardtischen, auch das Personal war ausgesprochen nett.
Auch wenn es ab und zu etwas langatmig war, habe ich doch viel über meine eigenen Grenzen geredet; bei der Selbst- und Fremdwahrnehmung habe ich gelernt, wie groß die Auswirkungen sein können, wenn du dich selbst nicht richtig wahrnimmst. Arthur


Besonders begeistert war ich von der Trainerin und Mediatorin Daniela Ebenbauer (ehemalige Schauspielerin), weil sie alltägliche Probleme wie z.B. Mobbing oder Konfliktsituationen sehr gut veranschaulichen konnte. Ich finde, das Hilfreichste, um uns besser kennen zu lernen, waren die Teamspielaufgaben, da man sich gut absprechen und einander vertrauen musste, um sie lösen zu können. Angela


Am Abend haben wir ein afrikanisches Spiel „Hadda Budda“ gespielt, das mir am meisten gefallen hat. Man bildet einen Kreis. Jeder Schüler hat einen Stock vor sich stehen, den er hält und der stehen bleiben sollte. Wenn der Spielleiter hadda sagt, müssen alle Schüler den Stock der rechtsstehenden Person schnappen; bei dem wort budda nimmt man den Stock des linken Mitschüers. Wenn der Spielleiter klatscht, muss man drei Mal in die Hände klatschen, bei hadda budda muss man sich so schnell wie möglich im Kreis drehen und versuchen den Stock, der ja kurz alleine steht, aufzufangen. Es geht um eine gemeinsame Bewegung von allen Mitspielern, ein gemeinsames Zupacken.
Sebastian


Es stimmt, dass das Programm ein bisschen anstrengend war und die Pausen zwischen den Modulen durchaus länger hätten sein können, ansonsten würde ich es aber genauso wieder machen. Srna


Ich meine behaupten zu können, dass wir uns in dieser kurzen Zeit sehr gut kennengelernt haben, viel voneinander erfahren haben und eine wirklich gute Klassengemeinschaft aufgebaut haben. Die Kennenlerntage haben uns zu einem echt guten Team gemacht! Jeder von uns musste an seine Grenzen gehen, aber dennoch haben wir alle Aufgabenstellungen immer wieder geschafft und ich hoffe, die nächsten vier Jahre bleibt es genauso! Katarina


Der Ort Stadtschlaining hat mir sehr gefallen, ich fand die Ortschaft richtig süß.
Die Wanderung am Mittwoch nach dem Abendessen – bei Sonnenuntergang! - durch den Burggraben und um den Ort mit Prof. Kilzer und Frau Prof. Lanegger war angenehm, da wir uns an jenem Tag nicht viel bewegt haben und viel gesessen sind. Die Kennenlerntage waren wirklich lustig und innovativ – ich denke, dass sich unsere klasse in dieser Zeit wirklich näher gekommen ist. Mercedes


Bei den Vertrauensübungen wurden der Hälfte aller Teilnehmer die Augen verbunden und ein Bein mit dem Bein einer sehenden Person zusammengebunden. Gemeinsam mussten beide zu einem bestimmten Ziel durch den Burgraben gehen. Bei anderen Modulen wiederum musste man auf die Körpersprache des Gegenübers achten. Eine Aufgabe war es, einen Stab gemeinsam auf den Boden zu legen; ein paar Leute stellten sich parallel auf und der Stab wurde auf ihre Finger gelegt - erst nach einigen Versuchen fanden wir die richtige Technik heraus und waren anschließend sehr stolz auf unsere Leistung. Mariella


Die Unterkunft hätte man nicht besser wählen können. Wir waren im schönen Hotel Burg Schlaining in jeweils Zwei- bis Drei-Bett-Zimmern untergebracht. Frühstück, Mittag- und Abendessen gab es immer als Buffet, was gut war, weil man sich so viel und oft nachholen konnte, wie es einem gepasst hat. Clarissa


Ich glaube, der Kurs wäre entspannter gewesen, wenn die Stunden auf mehr Tage aufgeteilt gewesen wären, weil wir dann zwischendurch mehr Freizeit gehabt hätten. In der Freizeit hatten wir eigentlich immer viel Spaß und auch so kann man sich gut kennenlernen. Wir hatten zum Glück immer schönes Wetter. Amina


Ich fand es cool, dass wir viele Outdoor –Übungen gemacht haben, wie mit Blättern, Ästen usw. aus dem Wald Kunstwerke gestalten.
Die Spiele wie speeddating fand ich etwas unnötig, da wir in der Schule bereits ähnliche Kennenlernübungen gemacht hatten. Was die anderen Module angeht, waren sie sehr abwechslungsreich. Wir haben gelernt respektvoll miteinander umzugehen und es entstand bereits eine richtige Klassengemeinschaft. Maya


Im Großen und Ganzen waren es drei wirklich spannende, lustige und für die Zukunft sicherlich sehr hilfreiche Tage. Ich denke auch, dass wir als Klassengemeinschaft alles gut hinbekommen haben und bin mir sicher, dass wir in Zukunft alle Herausforderungen gut meistern werden. Raphael

     
5c
         
 

 


 


[Kennenlerntage]
[Fotos]