Schikurs 5cd

Die Klassen 5c und 5d verbrachten eine glücklicherweise verletzungsfreie und problemlose Schiwoche in Gröbming in der Steiermark. Das Quartier wurde von allen Beteiligten begeistert aufgenommen und bot zahlreiche Möglichkeiten für die Freizeitgestaltung. Unsere Snowboarder wurden von Stefanie Bettel und Arthur Sedivy betreut. Trotz wechselnder Wetterbedingungen genossen wir alle die guten Schnee- und Pistenverhältnisse.

Das Schikursteam: Gerhard Haiderer, Andrea Kovarik, Eva Lausegger und Norbert Gätz

Nun folgen die Tagesberichte einzelner Gruppen:


Erster Schitag (23.3.09)

Die ganzen vier Stunden fort
blieb uns das Skifahren ned ersport
Ankommen bei Eiseskälte
rein in unsre wormen „Zelte“.
Am Abend gab es Nachtprogramm,
zu welchen man uns alle zwang.
Am nächsten Tag rauf auf den Hang.
Vor der steilen Abfahrt hatten wir viel Bang.
Sonne, Regen und Sturm war heut.
Das hat uns alle ned sehr gfreut.
Dazu wars a no koit
Da Alex hat an Sturz gebaut
und hat sei Kleidung ganz versaut.
Am Abend habns uns alle zwungen,
doch der „Kängurutest“ ist trotzdem ned gelungen.
Wir habn jetzt a no was vor
Darum weg vom Monitor.
© by Jan, Bene , Tanja


Zweiter Schitag (24.3.)

Die Stimmung ist ausgelassen, ehm ehm, na ja? Nach einem äußerst verschlafenen Frühstück ging es auf die Piste. Trotz schlechter Sicht fuhren wir wie Einser, Oida. Dann durch den Tiefschnee und ein fetter Jump über ein Haus. Tiefschnee! Die Hälfte der Gruppe sah aus wie ein Schneemann / eine Schneefrau. (politisch korrekt). Euda. Bam. Fix, zur Abwechslung. Was war nach dem Tiefschnee? Nach einer längeren Pause in der Skihütte fuhren wir wieder wie die Einser, euda. Unsre Lehrerin versuchte uns das Carven beizubringen, doch wir konnten es schon wie die Einser. Nur Anatol hatte immer seinen Kopf unten, Oida. Im Laufe des Tages verschlechterte sich die Sicht noch mehr. Doch wir waren so gut und meisterten das Wetter. Und fuhren so, wie wenn die Sonne scheinen würde, denn die Sonne schien in unsren Herzen. Nein, hearsd. Is das das Schwimmbad? Nein ist die Kegelbahn. Über den Spar und so müss ma noch schreiben. Nach ungefähr drei Stunden Fahrt mit dem Snowboard trafen wir uns alle beim Bus und fuhren hochmotiviert zum Spar. Alkohol durfte (natürlich) nicht erworben werden. Ehm. Tja. Die ganze Klasse schien einen Shoppingwahn zu bekommen und kaufte den unnötigsten Blödsinn. Anatol; „ Easd, das ist kein Blödsinn.“. Das ist auf Skikurs erlaubt. Nach der besagten Kauforgie fuhren wir mit dem Bus in unser Hotel und duschten uns warm ab. Am Abend gab es ein köstliches Pipihändarl. Die Vegetarier bekamen eine Gemüsepizza. Danach mussten wir unsre Eier verpacken und vom ersten Stock hinunter werfen. Nach der ersten Runde mussten wir sie aus dem zweiten Stock werfen. Ehem. Das schönste Ei hat natürlich gewonnen. Kovarik hat alles auf Band. Und jetzt sitzen wir da und schreiben diesen Text. Wir hoffen der Tag wird genau so lustig enden, wie er angefangen hat.
In Liebe
Die Snowboard- Profis der 5C

Übrigens: Elvis lebt! Haider wird zu Ostern auferstehen und den Posten des Papsts einnehmen.


Dritter Schitag (25.März)

Legen wir eine Gedenkminute für unsere zwei Englischprofessorinnen ein! Wir haben sie gern!

Jetzt zum Wichtigen:
ALSO ZUERST ZUM WIRKLICH WICHTIGEN:
Es gab einen fetten Bombenalarm in borg3, kein Scherz. Aber wir glauben, dass dieser Jemand (der Anrufer) unsere Schule einfach nur so toll findet, dass er meinte: Eure Schule, BOMBÄÄ!! Aber leider waren wir voll nicht da.

Egal, jetzt zum weniger Wichtigen. Felix hat Kopfweh, na ja, das interessiert jetzt grad niemanden. Also: Felix und Frau Professor Kovarik führen sich auf wie ein altes Ehepärchen, jedoch sitzt SIE am längeren Ast. Möglicherweise ist morgen aber alles wieder gut, da Felix ihr heute nach einem beinahe tödlichen Sturz aufhalf.
Heute fuhren wir mit diesen Dingern, Funcarver: „Das Wetter ist so schön heute, drum lasst uns carven, Leute“. Wir tanzten auf der Piste, wie Felix und Alex gestern (Walzer, langsam, eng umschlungen, oh yes, sie waren voll die Stars.)
Lukas will nach Ungarn fahren, aber das tut nichts zur Sache. In der Mittagspause kehrten wir in eine Hütte ein. Denn: Wir mögen gerne Pistenflitzen und ein bisschen Hüttensitzen. Rosa verzweifelte im Männerklo, eingesperrt, nahe einer Panikattacke, mit rotem Kopf. Frau Professor Kovarik, die Heldin des Tages, rettete sie aus dieser schrecklichen Situation, verscheuchte die Männer und barg Rosa aus dem Klo. Danach HAUTEN wir uns wieder, wortwörtlich, auf die Piste, mit unseren Shortcarvern, und fuhren durch den Tiefschnee. Wir drehten uns, Vanessa und Rosa fuhren kreischend und Hand in Hand die Piste hinunter, und halfen den Änfängern beim Liftfahren. Felix hat gerade unrecht, unwichtig, muss aber unbedingt festgehalten werden. Sandy legte ein paar sehr elegante Stürze hin und fuhr in eine Frau rein. Na gut, obwohl das hier ein KREATIVER PROZESS IST, kommt jetzt leider nix intelligentes mehr zustande, also hören wir auf.

Eure Lieblingsgruppe.
Rosa, Vanessa, Lukas, Felix, Alex & Sandy.
Sophie ist leider krank, und Marie knüpft.


Vierter Schitag (26.3.09)

Der Tag begann (welch Wunder!) mit dem Frühstück, dann fuhren wir zum Berg (zweites Wunder!) und auf die Bergspitze (drittes Wunder!). Nachdem wir ein bisschen durch die Gegend gecarvt sind, kamen wir zu einer Klangpiste (uuuuh). Zuerst sangen wir alle bei Biene Maja mit (… und diese Biene, die ich meine, nennt sich Maaajaaaaaaa…) und suchten uns aus der Pisten-Jukebox unser neues Lieblingslied „Mamma Mia“ aus (wessen Wunsch das war, wird nicht verraten). Anschließend schmissen wir uns auf die superkomfortablen Sessellifte mit urweichen Sitzen. Die begeisterten uns, weil auf jeder dritten Sessellifthaube ein cooler Spruch stand (z B: „Wo im Sommer sich das Vieh schart, im Winter alles Schi fahrt“). Erschöpft vom Liftfahren, schleppten wir uns zu einer Berghütte (bei der coolen Babypiste). Wieder gestärkt durch unsere Lunchpakete & Co, schwangen wir uns auf den nächsten Sessellift (ebenfalls urbequem). Oben angekommen, entdeckten wir eine sehr exotische Kuh. Eine Gelbe mit grünem Schriftzug, grünen Hörnern und grünem Maul. Natürlich MUSSTEN wir diese sofort zähmen (siehe Beweisfoto!)! Letztendlich fuhren wir weiter und bei der Mittelstation fuhren einige wieder mit der Gondel hinunter, andere stürzten sich tapfer und todesmutig die schwarze (!) Piste hinunter. Unten angekommen sind wir alle, wenn auch nicht schmerzfrei.
Am Abend erwartete uns das bis jetzt beste Programm: In 5er-Teams sollten wir je 4 Personen umstylen (innerhalb einer _ Stunde!). Und zwar so: Es sollte eine Barbie + Ken, eine Fantasie-Figur und einen alten Menschen geben. Anschließend wurden die neuen Identitäten von unserer tollen (Lehrer-) Jury bewertet. Eigentlich durften wir nur Sachen aus unseren Zimmern verwenden, doch da unser Herr Prof. Gätz soooo großzügig und gutmütig ist, sponserte er Klamotten aus seinem Repertoire, um den Outfits den letzten Schliff zu verpassen. Wir alle waren natürlich total kreativ, es entstanden richtige „Kunstwerke“. Die Sieger der Kategorie Barbie + Ken waren Oliver und Sebastian, die Siegerin der Kategorie Fantasie-Figur war Kathi und die Sieger der Kategorie alte Menschen waren Munu und Sandy. Der Abend war vollkommen gelungen und „total abgefahren“!
… die Sessellift-Fangruppe (mit Frau Prof. Lausegger)


Fünfter Schitag (27.3.09)

Der letzte Tag unserer Skiwoche endet mit Fisch und überall blauen Flecken. Für uns Ski-
und Snowboardanfänger war es am Anfang besonders hart, denn ca. alle 5- 10 Meter hat es
uns aufg’haut. Die Skifahrer haben mit Treppenschritten und Pflugfahren begonnen und
haben nach und nach gelernt mit verschiedensten Liften zu fahren. Heute, am letzten Tag,
stürzten sie sich schon auf die rote Piste. Letztendlich konnten alle wunderschöne Bogerl
fahren. Wir Snowboarder dagegen lernten erst Mal auf einem Snowboard Skateboard fahren.
Dann kam der zweite Fuß dazu und wir waren etwas (sehr) verzweifelt. Doch wir wurden
besser und besser, bis wir sogar die Bogerl beherrschten. Einige (3 von 12) lernten sogar
Pirouetten und eine Noseslide während die Anderen in der Hütte chillten. Auch wir konnten
Ende der Woche die rote Piste fahren. In dieser Zeit haben wir sehr viele Fotos gemacht
(hahahaha). Viele davon werden uns in Kürze gezeigt! Ob wir die wirklich sehen wollen?
Antwort: Nein !!! Doch es wird uns nicht erspart bleiben (verdammt!) Trotz der ganzen
blauen Flecken und anderen Verletzungen war es eine sehr lustige Woche.

Snowboarder:
Denise, Jasmin, Anastasiya, Vicky
Skifahrer:
Magdalena, Cemile, Jia

     
SCHIKURS
         
 

 


 


[Schikurs 5cd]
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[Fotos 2]
[Fotos 3]