Lehrausgang ins Parlament

Wahlpflichtfach Politische Bildung

Am Donnerstag, den 7. November 2013, machten wir, die WPF-Gruppe, einen Lehrausgang in das österreichische Parlament.
Nach sehr strengen Sicherheitskontrollen hat uns die Sekretärin von Dr. Josef Cap, Frau Lena Wanner, eine kurze Einführung zum Parlament gegeben.
In der Säulenhalle stellte sie uns das Modell zum österreichischen Parlament vor, welches nach den Merkmalen des Historismus in den Jahren 1874 bis 1883 erbaut wurde, wodurch wir einen guten Überblick von den Räumlichkeiten bekamen. Da das Parlament nach den Jahren viele Schäden aufweist, wird über teure Renovierungsmaßnahmen nachgedacht. Die Säulenhalle wird des Öfteren auch für Veranstaltungen genutzt, außerdem verbindet sie den Nationalrat mit dem historischen Sitzungssaal.
Die 61 Mitglieder des Bundesrats vertreten die Länderinteressen und können Gesetze an den Nationalrat zurückweisen. Zusammen mit dem Nationalrat bildet er das Organ der Gesetzgebung.
Im Nationalrat sitzen 183 Abgeordnete, die u.a. für die Gesetzgebung zuständig sind. Die Sitzverteilung ist nach Parteien und deren Abschneiden bei der Nationalratswahl angeordnet.
Aufgrund dessen, dass der historische Sitzungssaal viel zu groß ist, wird er nur noch sehr selten genutzt, wie z.B. für die Angelobung des neuen Bundespräsidenten. In diesem Fall kommen Bundesrat und Nationalrat zusammen.
Zum Abschluss hatten wir in einem Ausschussraum, mit dem Klubsekretär der SPÖ, Dr. Kurt Stürzenbecher und Frau Lena Wanner, die Möglichkeit zu einer kurzen Diskussion.

Diskussion zum politischen Geschehen in Österreich

Anschließend versammelten wir uns in einem Ausschusszimmer, um mit Dr. Kurt Stürzenbecher (SPÖ – Klubsekretär) und der Sekretärin von Dr. Josef Cap, Lena Wanner, um noch mehr über das innenpolitische Geschehen zu erfahren.
Dr. Stürzenbecher antwortete auf unsere Fragen immer sehr lang und ausführlich, was es für uns Besucher einfach machte, sich in die Diskussion einzubringen.
Alex zum Beispiel fragte, ob die Parteien auch ihre bei der Wahl versprochenen Parteiprogramme durchziehen, worauf Dr. Stürzenbecher antwortete: „Na klar doch, außer eine andere Partei steht dem im Weg!“.
Amina war an dem Ausmaß der Demokratiegefährdung interessiert aufgrund des immer mehr vorherrschenden Populismus in der Politik und leitete so eine Diskussion über populistische Parteien in Österreich ein.
Als Herr Professor Forberger Interesse an dem Berufsbild „Politiker“ zeigte, wurde uns eine ausführliche Schilderung des typischen Alltags eines Politikers nähergebracht, worauf hin gleich die nächste Frage in den Raum gestellt wurde, diesmal an uns gerichtet: „Kann sich jemand von euch vorstellen, einmal in diesem Bereich zu arbeiten?“. Die Meinungen gingen auseinander, doch bei einem Punkt waren sich alle einig: ein aufschlussreicher, interessanter und informativer Lehrausgang, der uns SchülerInnen eine Abwechslung zum Schulalltag bot und uns gleichzeitig die Möglichkeit gab, einen Einblick in das politische Geschehen zu bekommen.

 

 

     
WP GSK