... faszinierende Vorträge von Wissenschafter_innen für Schüler_innen
Aerosole – Wolken – Klima
Mittwoch, 17. Oktober 2012
Univ.-Prof. Dr. Regina Hitzenberger
Aerosol- und Umweltphysik, Fakultät für Physik der Universität Wien
Aerosolpartikel in der Atmosphäre – in den Medien „Feinstaub“ genannt – streuen und absorbieren Licht und wirken so auf die Strahlungsbilanz der Erde und in weiterer Folge auf das globale Klima ein. Die für das Klima am relevantesten Teilchen sind zwischen 50 Nanometern und 5 Mikrometern groß und stammen weltweit betrachtet zur Hälfte aus menschlichen Aktivitäten, vor allem aus Verbrennungsprozessen. Abgesehen von den besonders guten Streueigenschaften bilden diese Partikel die Kondensationskerne für Wolkentröpfchen. Derzeit wird geschätzt, dass Aerosolpartikel aus menschlichen Aktivitäten vor allem über ihren Einfluss auf die Wolkenbildung der globalen Erwärmung durch Treibhausgase leicht entgegen wirken. Ist allerdings viel Ruß im Aerosol, kann der leicht kühlende Effekt in einen zusätzlichen erwärmenden Effekt umschlagen.
Univ.-Prof. Dr. Regina Hitzenberger zeigt Wolkenbildung