Am 28. November 2012 waren wir, die Klasse 6c, im Technischen Museum, wo wir eine Führung zum Thema „Die Industrielle Revolution“ hatten.
Statements von SchülerInnen nach dem Museumsbesuch:
„Für viele von uns, ebenso für mich, ist es Normalzustand in der Früh aufzustehen, was zu essen zu haben, danach rauszugehen, mit der U-Bahn in die Schule zu fahren und nebenbei Musik mit einem Ipod zu hören. Niemand fragt sich aber: Woher kommt das Essen, die Materialien für U-Bahnen und Autos, das Metall vom Ipod? Wer erzeugt das und unter welchen Arbeitsbedingungen?
Der Besuch im Technischen Museum hat mir ein Stück weit die Augen geöffnet. Die Sachen, die uns erzählt wurden haben uns, zumindest mich, dazu gebracht solche Fragen zu stellen.“
„Ebenso sprach er [der Museumsführer] über die frühere Versklavung der Afrikaner, was mich persönlich besonders berührt, entsetzt und beschäftigt hat, da mein Vater ja aus dem Kongo stammt und ich mich dadurch mit diesen Tatsachen schon etwas auseinandergesetzt habe. Es hat mich wieder auf ein Neues getroffen, was damals passiert ist. Wie Menschen, die sich nur durch ihre Hautfarbe, Sprache und Kultur unterscheiden, plötzlich nicht mehr als Menschen, sondern als Tier eingestuft und auch so behandelt werden. Ich kann dieses grausame Handeln einfach nicht nachvollziehen und werde dies auch nie können. Die Tatsache, dass es so geschehen ist und man/ich gar nichts daran ändern kann, dass Menschen so etwas durchstehen mussten, tut mir so leid, dass mir manchmal die Tränen kommen.“