| ARCHITEKTOUR der 5C BG Gruppe |
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Erstes Ziel unserer ARCHITEKTOUR war der Karl-Marx-Hof, ein Beispiel frühen sozialen Wohnbaus, das Mitte der 1920er Jahre durch das sozialdemokratische Wohnbauprogramm errichtet wurde. Zwischen 1927 und 1930 vom Otto Wagner Schüler und Stadtbaumeister Karl Ehn errichtet, fasste der Bau 1382 Wohnungen für rund 5.500 Bewohner. Nur 20 Prozent des über 150.000 Quadratmeter großen und 1.000 Meter langen Areals sind bebaut, der Rest wird als Spiel- und Gartenfläche genutzt. Der Bau enthält zahlreiche Gemeinschaftseinrichtungen wie Wäschereien, Bäder, Kindergärten, eine Bibliothek, Arztpraxen und Geschäftslokale. Der Karl-Marx-Hof ist vier Straßenbahnhaltestellen (ungefähr 1100m) lang. Benannt wurde der Gemeindebau nach dem Philosophen, Ökonomen und Kommunisten Karl Marx. Mit der U-Bahn ging es weiter in den Wohnpark Donaucity und den Mischek-Towers als Kontrast. Zuerst besuchten wir die Donaucitykirche von Heinz Tesar / 1999 mit auffallendem Außenkleid aus steirischem Chromstahl, als Kirche erkennbar nur durch ein weißes Kreuz. Die dunkle Hülle aus Stahl ist in unterschiedlichen Größen gelöchert. Der Innenraum im Kontrast zur Außenhülle mit Birkenholz ausgekleidet und sehr hell. Vor dem Austria Center Vienna erklommen wir die wellenförmige Konstruktion des Eingangsbereiches, ein gekrümmtes sehr gelbes Rautengeflecht aus Holz von Architekt Christian Knechtl. Letztendlich erreichten wir den nicht zu übersehenden Mischek Tower, ein Wohngebäude, das von 1998 bis 2000 nach Entwürfen des Architekten-Ehepaars Delugan-Meissl errichtet wurde. Das 110 Meter hohe Bauwerk war bis 2002 das höchste Wohngebäude Österreichs. Errichtet aus Betonfertigteilen gilt der Mischek Tower mit seinen 35 Stockwerken als das höchste Fertigteilhaus der Welt. Zum
Abschluß der Tour besichtigten wir noch
den noch unbebauten Bauplatz des DC Tower 1, der mit 220
Metern Bauhöhe Österreichs
neues höchstes Gebäude wird. Architektur von
Dominique Perrault.
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