| Zeitzeugin Ceija Stojka: 6. Februar 2008 am borg3 |
| Die Zeitzeugin Ceija Stojka, die als eine der wenigen ihrer großen Familie mehrere Konzentrationslager, darunter auch Auschwitz und Bergen-Belsen, überlebt hat, war am Mittwoch, den 6. Februar 2008 wieder in der Bibliothek des borg 3. Als eine der
ersten Romni hat sie in ihrer Biographie „Wir
leben im Verborgenen“ (Picus Verlag 1988), in der Fortsetzung „Reisende
auf dieser Welt“ (Picus Verlag 1992) und im zuletzt erschienen „Träume
ich, dass ich lebe?“ (Picus Verlag 2005) über die Grausamkeit
und über das Überleben im Konzentrationslager geschrieben. „Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, galt als Aufgabe der Männer und stand Frauen eigentlich nur dann zu, wenn sie dazu aufgefordert wurden. Auf die Frage Karin Bergers, ob es für sie einen bestimmten Punkt gegeben habe, mit dem Schreiben zu beginnen, antwortet Ceija Stojka: ’Dass ich mit jemandem reden wollte. Es war aber niemand da, der mir zugehört hätte, und – Papier ist geduldig. Es hat mit dem Schreiben halt recht gehapert, aber wie ich einmal begonnen hab, sind die Erinnerungen nur so herausgeschossen….’“ --> http://romani.uni-graz.at/rombase/cgi-bin/art.cgi?src=data/pers/stojkas.de.xml
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