Betriebserkundung: General Motors Powertrain - Austria GmbH

Im Rahmen unseres Geographieunterrichts haben wir – die 7A - entschieden, einen Betrieb zu besuchen. Da wir nicht zu weit fahren wollten, bot sich General Motors Powertrain - Austria GmbH in Wien/Aspern perfekt an.
Am 25. April 2006 haben wir uns (zumindest die meisten unserer Klasse) mit Prof. Forberger in Kagran (Endstation U1) getroffen und sind dann mit dem 26 A zu GM Powertrain gefahren. Wie schon gesagt, es ist ja nicht „so“ weit, also sind wir in Kürze angekommen und unser Führer hat uns bereits erwartet.
Er hat uns zuerst allgemeine Informationen über die Firma vermittelt (Arbeiterstand: ca. 2000 Personen, davon 4% weiblich, vorher diente dieses Areal als Flughafenlandeplatz Aspern und es umfasst rund 150 ha Industriegebiet [Werkshalle: 890m lang, 300m breit und 6m hoch; geteilt in Motoren- und Getriebebau], dient jetzt zur Herstellung von Getrieben und Motoren), danach hat unser Führer einige Motoren vorgestellt: einen 5-Gang F17 Motor, einen Twinport Ecotec 1,4 16 V (umweltfreundlicher), und einen M20/32 6-Gang Motor.
Im Anschluss daran wurden wir durch die Getriebe- und Motorenproduktion geführt. Wir erfuhren auch vom sog. "Grünen Kreuz" wo man für jeden Arbeitstag, der ohne Unfall überstanden wurde, ein Grünes "Pickerl" bekommt. Die Bilanz der Unfälle beträgt pro 200.000 Arbeitsstunden / 0,3 Unfälle.
In der Fabrikshalle (in der es größtenteils sehr laut zuging und wir deshalb Kopfhörer erhielten) wurde uns eine große Lichttafel ("Addon") gezeigt. Sie ist nicht nur ein Mittel der Kommunikation, sondern zeigt auch den Bestand der bereits hergestellten und der noch herzustellenden Motoren.
Unser Führer schilderte auch die Arbeitsverhältnisse des Werks. Die Beschäftigten arbeiten in 3 Schichten zu 8 Stunden und sind in Teams eingeteilt, die nach einer gewissen Zeit den Arbeitsplatz wechseln. Es gibt einen „Teamchef“, der gewählt wird, und der die Arbeiter vertritt, auch ein wenig mehr als die anderen verdient, aber er ist auch verantwortlich, wenn es bei der Produktion Probleme geben sollte. Außerdem ist es den Arbeitern möglich, Verbesserungsvorschläge zu machen und dafür Prämien zu erhalten.
Zum Schluss besichtigten wir noch die Lehrwerkstätte, wo uns mehr über die Ausbildung erzählt und gezeigt wurde.
Nach dem Lehrwerkstättenbesuch war unsere „Tour“ zu Ende. Wir haben diese Betriebserkundung sehr genossen, weil wir derartiges vorher noch nie gesehen haben und wir nie gedacht hätten, dass eine solche Führung so interessant sein würde.

© Lenka Laurencikova & Selina Rameder
Pictures taken by Selina Rameder

     
LA 7.A