SCHIKURS
         
Schikurs 2005 6BC ganz unter dem Motto: „Dama wos!“

Hallo! Grüß Euch und Servus! Heute ist bereits der vierte Tag und erst jetzt konnten wir uns zu einem Lebenszeichen unsererseits durchringen. Wie Ihr Euch sicher denken könnt sind wir schon fix und fertig und dadurch kaum mehr motiviert. Die Lehrer erkannten die schwierige Situation sofort und trafen eine Gegenmaßnahme. Sie formten den Satz aller Sätze, der unser Leben ab jetzt verändern sollte: „Dama wos!“

Exkurs Nr. 1: Geheime Gedanken einer Schülerin, die nicht namentlich genannt werden möchte (Tipp: Fortgeschrittener Schifahrer)
Oh mein Gott!!! Net scho wieda! Jetzt müss ma scho wieda die schwarze Pistn foahrn. Was ist dem Professor schon wieder eingefallen! Lange Schwünge, Kurze Schwünge, Kanten besser einsetzen, in die Knie gehen, ….zu guter letzt, schneller!!! Nicht so langsam wie Pensionisten! Nicht so langsam wie Pensionisten????? Schmerzen im Knie, Krampf im Wadl, Schürfwunde am Schienbein. Nein, Hilfe, starke Kurve. Ich kann nicht mehr bremsen. Zu spät, Schi verkantet und über Kreuz, Schnee im Gesicht. Entwirrt. Röbi nicht mehr in Sicht. Ich bin verloren, aber wie gut dass es den Professor Haiderer auch noch gibt (als Personal Coach). Endlich ham ma die Stunden um. Unten angekommen liegen Schüler und Schülerinnen ächzend nach Flüssigkeit mit schmerzverzerrten Gesichtern im Bus und freuen sich bereits auf den nächsten Schitag.
Exkurs Nr. 2: Nacktrodeln am Geilstenberg
Auf Platz 1 bei den besten Ideen des Schikurses steht das Nachtrodeln. 7 km pures Eis hält kein Schuh aus. Obwohl verschiedene Taktiken in der Vorbesprechung im Bus besprochen und auf Video aufgezeichnet wurden zog man tendenziell die einfache Nicht-Brems-Lenk-Taktik vor. Diese hatte 2 Vorteile: Wir waren alle schneller unten wie oben und wir waren alle so froh, dass wir überlebt hatten, dass wir das rodeln sogar toll fanden.
Exkurs Nr. 3: Der Grimming, ein eindrucksvoller, wunderschöner Berg mit vielen Gesichtern
Feitzi und Röbi. Feitzi: „Jö schau, der Grimming! Jetzt ist der schon wieder in so einem schönen Licht!“ Röbi: „Mei der Grimming, in Abendstimmung, in hellem Sonnenlicht, ….zum 100. Mal der Grimming.“

Nun stehen wir also da nach vier Tagen Schifahren: immer das Selbe, immer rauf und runter, doch jedes Mal schmerzvoller. Man weiß gar nicht ob der Muskelkater, der Beinkrampf oder die Schürfwunde am Schienbein am schmerzvollsten ist. Nun stehen wir da nach vier Tagen und das letzte was wir höhren wollen ist: Dama wos!!!!!

Unbeantwortete Fragen des bisherigen Schikurses:
Ist nun nach der Überraschungsparty für unser heutiges Geburtstagskind Jayanta die Klassengemeinschaft der 6C völlig zerstört und wenn ja wieso nicht schon früher?

Werden wir nun täglich über die geografischen Einzelheiten der Ennstaler Berge aufgeklärt, obwohl wir nicht einmal mehr links von rechts unterscheiden können?
Und die wichtigste Frage von allen werden wir den morgigen Tag mit seinen 127 „Dama wos“ überstehen??

 


[Fotos]
[Après ski avec Clément]