„Kulturreise“ nach Prag vom 20. – 22. Dezember 2003

„Wie schmeckt tschechisches Bier?“ Und wie kann man Kultur, Spaß und Freizeit auch noch mit dieser Frage verbinden? Für jeden, der sich diese Frage schon einmal gestellt hat, haben wir die ideale Antwort!!
Pack einfach deine ganze Klasse zusammen und auf geht’s, aber pscht, soll ja niemand wissen, dass hinter deiner „Kulturreise“, auch noch jede Menge Spaß und Unfug stecken. Deshalb nimmst du am besten noch einen „Prag-Spezialisten“ wie Prof. Jascha mit, der sich nicht nur in Sachen Prag und Kunst super auskennt, sondern dir auch sicher ein paar Ratschläge geben kann über die aufregendsten Cafés und Bars. Außerdem, falls dann doch noch Fragen aufkommen, die nichts mit unserem Geheimnis zu tun haben, nimmst du dir sicherheitshalber einen Geographen mit. Prof. Forberger war für uns die beste Wahl. Und obendrein packt ihr am besten noch jemanden ein, der sicher bei jedem Spaß dabei ist. Und wer kann da besser sein als unsere herzallerliebste Fr. Prof. Fürst.
Alles eingepackt? Na dann kann es ja losgehen.
Ach so: Da hätten wir fast vergessen zu erwähnen, wo wir überhaupt hin fahren. – natürlich in den Brennpunkt (wie es ein Mathematiker sagen würde) der Erlebnisse oder einfach der zweitschönsten Hauptstadt Europas, nämlich Prag.

Fröhlich und munter machten wir uns am 20. Dezember auf den Weg zu unserer
geheimen Mission. Auch wenn es erst 6.54 war, unseren eisernen Willen konnte niemand besiegen und so schafften es auch die schlimmsten Zuspätkommer rechtzeitig am Bahnhof zu sein.

Nach etwa 4 Stunden hatten wir unser Ziel erreicht. Auch, wenn uns Prof. Jascha anfangs nicht verraten wollte, dass wir schon am richtigen Bahnhof waren, rettete uns dann unsere tschechische Reiseführerin aus dem Zug (der übrigens wenige Minuten später in eine unbekannte Richtung weitergefahren ist). Nach einer sehr rasanten Busfahrt (die halten nicht einmal für alte Omas) erreichten wir unser Hotel. Schon von weitem meinten einige „hoffentlich ist das nicht unser Hotel“, aber es kam besser, als wir befürchtet hatten (das erste Mal, dass etwas von weiter weg schlimmer ausgesehen hat, als aus der Nähe). Nach einer kurzen, aber turbulenten Zimmereinteilung (einige von uns hatten 3mal das Zimmer gewechselt) machten wir uns auf die Suche nach dem großen Geheimnis. Es ging mit dem Bus und der U-Bahn, ab in die Stadt.

Dort wurden wir gleich mal in das typische tschechische Leben eingeführt. Wir sahen wunderschöne Kathedralen und Bauwerke und sogar ein gebürtiger Prager ließ sich mit uns fotografieren.


Nach einem Stadtrundgang lockte uns das Abendessen ins Hotel zurück, doch kurz darauf ging’s schon wieder in die Altstadt zurück, weil man uns sagte, dass das „Schwarze Theater“ einfach ein Muss für einen Prag-Besucher sei. Uns erwartete wirklich eine tolle und eindrucksvolle Vorstellung, die zeigte was man alles mit Hilfe von Licht bzw. Dunkelheit anstellen kann und als Draufgabe war noch ein kleines Kabarett eingebaut.


Müde und erledigt fielen wir am ersten Tag unserer Reise ins Bett. Einige von uns machten noch die Stadt unsicher, doch die bereuten es am nächsten Tag – mit Müüüüüdigkeit.

In der Früh gab’s ein „leckeres“ Frühstück (wie man es nimmt, wenn die Semmeln von vorgestern sind, aber es war trotzdem gut). Gleich danach ging es wieder in die Stadt, weil wir gestern doch auf den Geschmack gekommen waren, die Stadt unsicher zu machen. Als Überraschung durften wir zu Mittag mit einem Boot die Moldau entlang fahren und zur Krönung gab’s dort für uns noch ein leckeres Mittagesse auf das wir uns natürlich auch gleich alle stürzten.


Danach ging es noch hinauf zur Prager Burg, von wo wir eine wunderschöne, wenn auch etwas getrübte Aussicht über Prag hatten und wieder zurück ins Hotel zum Abendessen.

Diesmal verschlug es uns am Abend einerseits in die Jazzbar und andererseits in eine kleine, aber feine „Disco“. Der Abend war wirklich toll, aber leider verging die Zeit viel zu schnell,… Prag hatte alle unsere Erwartungen übertroffen. Für alle, die Spaß, Unterhaltung und Action suchen, wird in Prag fündig. Und auch für all jene, die eine Stadt suchen, mit Bauwerken aus allen Stilepochen und allen Kunstrichtungen ist in Prag gut aufgehoben. Am letzten Tag unserer Kulturreise konnten wir noch ein letztes Mal die Vielfalt und die Schönheit von Prag genießen. An dieser Stelle richten wir ein großes Dankeschön an den Elternverein des BORG3, da uns an diesem Tag das Mittagessen bezahlt wurde. VIELEN DANK von uns allen.



Vielen Dank an alle, die uns diese Reise ermöglicht, mitfinanziert und organisiert haben!!!








     
8B IN PRAG