Betriebserkundung in der Voestalpine

Am Montag, dem 8. März 2004 unternahm die 7B des BORG3 eine Exkursion zum größten Stahlerzeuger Österreichs - der Voestalpine Ag. Nach 20 minütiger Verspätung aufgrund starken Schneefalls traf unser Bus vor der Schule ein und unser „Abenteuer“ konnte beginnen. Die 2 _ stündige Fahrt nach Linz verging wie im Fluge. Nachdem wir beim Werksgelände angekommen waren referierte ein Voest-Führer über die Entwicklung des Konzerns. Anschließend bekam jeder von uns einen Helm und wir besichtigten per Bus das gesamte Gelände. Dieses ist viel größer als wir uns vorgestellt hatten – 6,5 km_ groß – mit 170 Kilometer Gleisanlagen, einem Straßennetz von 55 Kilometer und einem werkseigenen Kraftwerk, das so leistungsstark ist wie ein großes Donaukraftwerk. Unsere Führung begann bei der Kokerei – wo aus Kohle Koks gewonnen wird. Dann ging es weiter zur Erzaufbereitung und zum Werkshafen, dem größten Donauhafen Österreichs, wo jährlich 5 Millionen Tonen Güter umgeschlagen werden. Wir waren alle beeindruckt von den großen Hochöfen, wo flüssiges Roheisen erzeugt wird. Unsere nächsten Stationen waren das LD-Stahlwerk und die Breitbandstraße, wo die Brammen gewalzt werden. Wir durften sogar das Warmwalzwerk besichtigen, doch nach wenigen Minuten flüchteten wir aufgrund der starken Hitzeentwicklung. Außerdem konnten wir einen Blick in das Kaltwalzwerk werfen. Nachdem wir die Feuerverzinkungsanlage besichtigt hatten, bekamen wir zu guter Letzt ein Lunchpaket für die Heimfahrt und verabschiedeten uns von der
Voest Ag. 1 Stunde durften wir noch die Stadt Linz erkunden und dann ging es ab nach Hause.

Ein Bericht von Michi Pflug






     
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